Schaukelbank
Ein Sitzmöbel für den öffentlichen Raum, entstanden im Projekt «Public Elements». Inspiriert vom klassischen Schaukelstuhl, fördert die Schaukelbank spielerisch die Interaktion im öffentlichen Raum und bringt Abwechslung in unseren Alltag – das gemeinsame Ausbalancieren erfordert das Bewusstsein für den eigenen Körper und den der anderen Person.

Herausforderung
In der Stadt bewegen sich die unterschiedlichsten Menschen. Öffentliche Plätze sind Knotenpunkte, auf denen wir verweilen, eine Pause vom Alltag suchen – oft fehlt dort aber die Möglichkeit der Interaktion untereinander. Durch die Digitalisierung neigen wir dazu, in unserer eigenen Welt zu versinken. Im Zug etwa sitzen wir fremden Leuten gegenüber, der Blickkontakt oder ein Gespräch wird meist vermieden. Wie kann ein spielerisches Element die Zurückhaltung auflockern und den Start in eine Konversation erleichtern?
Ansatz
Durch die Recherche bin ich beim Thema der Balance gelandet. Das gemeinsame Ausbalancieren sehe ich als Chance, spielerisch zur Interaktion anzuregen – es braucht das Bewusstsein für den eigenen Körper und den der anderen Person. Inspiriert vom klassischen Schaukelstuhl, habe ich mich für ein Sitzelement entschieden. Skizzen, Modelle und ein 1:1 Prototyp führten zur Endversion: Kombination aus Holz und Stahl, Grundgerüst aus Stahl, Sitz- und Fussstreben aus beschichteter Lärche. Beim Balancieren werden die tiefen Muskelstrukturen stimuliert; ganz nebenbei hat es eine beruhigende Wirkung auf unser Gemüt.
Ergebnis
Die Schaukelbank fördert spielerisch die Interaktion im öffentlichen Raum und bringt Abwechslung in unseren Alltag. Ein Treffpunkt, an dem zufällige Begegnungen und Konversationen entstehen können – und das gemeinsame Schaukeln nebenbei Spass macht und den Körper trainiert.









Projektdetails
Jahr
2019
Kategorie
Möbeldesign
Projekt
Public Elements (Burri)
Fokus
Begegnung & Balance im öffentlichen Raum
Institution
FHNW, Institut Industrial Design
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