RAY
RAY ist ein interaktives Möbelkonzept, das durch Verformung aus einer Fläche unterschiedliche Raum- und Nutzungssituationen entstehen lässt – vom Rückzugsort bis zur kollaborativen Arbeitszone.

Herausforderung
Weniger Wohnraum, mehr Flexibilität im Alltag: Gesucht war ein Möbel, das auf engem Raum mehrere Funktionen verbindet und individuelle Nutzung zulässt. Gleichzeitig sollte es der zunehmenden digitalen Entfremdung etwas entgegensetzen – durch echte haptische Interaktion statt rein passiver Nutzung.
Ansatz
Ausgehend von Haptik-Experimenten entstand eine modulare Innenstruktur, die die Verformbarkeit steuert und sich in der Polsteroberfläche abzeichnet. RAY lässt sich intuitiv in unterschiedliche Konfigurationen bringen – als Liegelandschaft, Sitzobjekt, Sicht- und Lärmschutz fürs Homeoffice oder räumliche Trennung. Ergänzend wurde ein haptisches Interface mit Vibration, Lichtsignalen und Sprachsteuerung konzipiert, das beim Umformen unterstützt, ohne den Prozess zu automatisieren.
Ergebnis
Ein verformbares Möbel für urbane Lebensräume, das Funktion, Körperwahrnehmung und Atmosphäre zusammenführt. RAY schafft Raum im Raum und zeigt, wie Möbel adaptiv, intuitiv und persönlich nutzbar werden können.







Projektdetails
Jahr
2020
Kategorie
Möbeldesign
Fokus
Interaktive Verformbarkeit & Haptik
Zusammenarbeit
Jasmin Schnellmann
Institution
FHNW, Institut Industrial Design
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